Durcheinander des Lebens

Ich hatte darauf gewartet. Auf eine Nachricht, ein Lebenszeichen, irgendetwas. Und ich hatte mir genau vorgestellt, wie das ablaufen könnte, resultierend aus dem Verhalten, dass vor der Pause ans Tageslicht getreten war. Ich hatte mir zudem genau überlegt, wie ich reagieren würde. Enttäuscht habe ich heute den Nachrichten Verlauf verfolgt, habe auf ein Zeichen vom ihm gewartet, dass mir aufzeigt, dass ich in der Einschätzung seiner Person richtig gelegen habe. Nur um festzustellen, dass dem nicht so wahr und sich damit eine ureigene Wahrheit bestätigt hatte. Wieder. 

Dieses enttäuschende Erlebnis reiht sich ein in die wirre Achterbahn, die wegen dem anderen immer noch läuft. Obwohl ich mir gesagt habe, dass ich damit aufhören muss. Obwohl ich weiß, dass es nicht gut enden wird für mich. Doch lösen kann ich mich auch nicht davon. Nicht, solange er nicht endlich einen Schritt vor oder zurück macht. Ich fahre fleißig die Achterbahn weiter und warte darauf, entweder auszusteigen oder in höhere Kurven zu starten.

Die zwei Wochen Urlaub, die nun vor mir liegen, werden mir hoffentlich helfen, aus meinem eigenen Chaos auszusteigen und wieder verschwinden zu können. In die Gebiete, die mir bekannt sind und in denen ich mich soweit wohlfühle, in denen ich nichts riskieren muss, um weiter machen zu können.

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